Was Anfang der 90er Jahre gelungen ist - die Erweiterung der Tagesförderstätte - steht wieder vor der Tür. Wieder gibt es zahlreiche Schulabgänger/innen, für die es keinen Platz in der Werkstatt gibt, weil sie schon aus allen Nähten platzt. Der Verein muss also wieder vor die Politiker/innen treten, um diesen jungen Erwachsenen einen zweiten Lebensraum zu ermöglichen. Wenn sie nach der Schulentlassung zu Hause bleiben müssen, werden sie isoliert und die Gefahr ist groß, dass sie das Gelernte wieder verlernen.
Ein anderes Ziel ist, geeignete, zentrale und bezahlbare Räumlichkeiten für den Verein zu finden. Ein Klubraum oder ein Klubhaus wäre schön, ist aber nicht ganz leicht zu finden. Aber wir bleiben dran, sammeln für unseren Treffpunkt und suchen nach einem geeigneten Platz.
Selbstbestimmung auch für schwer- und mehrfachbehinderte Menschen
Wir möchten dafür eintreten, dass besonders unsere schwer- und mehrfachbehinderten Mitglieder Möglichkeiten eines selbstbestimmten Lebens erfahren. Dazu ist die Unterstützte Kommunikation ein wichtiges Mittel, denn wenn jemand nicht sagen kann, was sie möchte und was er nicht möchte, bleibt "Selbstbestimmung" nur ein leeres Wort. Viele unserer Mitglieder werden ein Leben lang einen sehr hohen Assistenzbedarf haben und auch den Schutz und die Sicherheit eines guten Heimes in Anspruch nehmen. Gerade hier hat die Willensbekundung eine wichtige Funktion. Der Verein will die Mitglieder in Ausbau und Nutzung der elektronischen und nichtelektronischen Hilfsmittel stärken und versucht, die Unterstützte Kommunikation auch auf der politischen Ebene anerkennen zu lassen.